Mâconnais

Burgund im Aufwind

Obwohl das Mâconnais nur eine Autostunde von der Côte d‘Or entfernt liegt, ist man in einer anderen Welt. Es finden sich hier keine ikonischen Weinberge mit Grand-Cru-Status und auch die Weintouristen, die es immer zahlreicher nach Beaune zieht, kommen nur selten hierher in den Süden des Burgund. Das vergleichsweise geringere Interesse an der Region ist ein Stück weit selbst verschuldet. In den 1960ern gingen die Winzer recht stiefmütterlich um mit ihrem Erbe, setzten auf Kunstdünger, Vollernter und Edelstahltanks statt auf ehrenwertes Winzerhandwerk. In der Folge sank der Ruf des Mâconnais mit seinen ehemals namhaften Chardonnay-AOPs wie Saint-Véran oder Pouilly-Fuissé. Doch vor einigen Jahren vollzog sich eine Trendumkehr, als eine neue Generation antrat und die Versäumnisse ihrer Großeltern Stück für Stück rückgängig machte.

Für uns Weinhändler ist das Mâconnais heute ein echtes Schlaraffenland! Hier lassen sich noch diese Rohdiamanten aufspüren, die aufgrund horrender Quadratmeterpreise in Meursault oder Gevrey-Chambertin kaum noch Fuß fassen können. Wie zum Beispiel Jessica Litaud, eine junge Winzerin, die uns erst jüngst mit ihrem wunderbaren Händchen für cremig-saftige Chardonnay-Stilistiken begeistern konnte. Aber das Mâconnais ist nicht nur für uns Weinhändler, sondern auch für Weintrinker ein Schlaraffenland. Denn hier findet man noch fair bepreiste Spitzenweißweine, wie sie an der Côte de Beaune leider immer seltener werden. Wie lange noch ist fraglich, denn das Potential der Region ist enorm. Der richtige Moment also hier zuzuschlagen.

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Burgund im Aufwind

Obwohl das Mâconnais nur eine Autostunde von der Côte d‘Or entfernt liegt, ist man in einer anderen Welt. Es finden sich hier keine ikonischen Weinberge mit Grand-Cru-Status und auch die Weintouristen, die es immer zahlreicher nach Beaune zieht, kommen nur selten hierher in den Süden des Burgund. Das vergleichsweise geringere Interesse an der Region ist ein Stück weit selbst verschuldet. In den 1960ern gingen die Winzer recht stiefmütterlich um mit ihrem Erbe, setzten auf Kunstdünger, Vollernter und Edelstahltanks statt auf ehrenwertes Winzerhandwerk. In der Folge sank der Ruf des Mâconnais mit seinen ehemals namhaften Chardonnay-AOPs wie Saint-Véran oder Pouilly-Fuissé. Doch vor einigen Jahren vollzog sich eine Trendumkehr, als eine neue Generation antrat und die Versäumnisse ihrer Großeltern Stück für Stück rückgängig machte.

Für uns Weinhändler ist das Mâconnais heute ein echtes Schlaraffenland! Hier lassen sich noch diese Rohdiamanten aufspüren, die aufgrund horrender Quadratmeterpreise in Meursault oder Gevrey-Chambertin kaum noch Fuß fassen können. Wie zum Beispiel Jessica Litaud, eine junge Winzerin, die uns erst jüngst mit ihrem wunderbaren Händchen für cremig-saftige Chardonnay-Stilistiken begeistern konnte. Aber das Mâconnais ist nicht nur für uns Weinhändler, sondern auch für Weintrinker ein Schlaraffenland. Denn hier findet man noch fair bepreiste Spitzenweißweine, wie sie an der Côte de Beaune leider immer seltener werden. Wie lange noch ist fraglich, denn das Potential der Region ist enorm. Der richtige Moment also hier zuzuschlagen.

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