Bourgogne

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Pinot Noir, Chardonnay und Aligoté mit klarer Kante

Das Burgund ist die verwunschenste Weinregion Frankreichs. Obwohl hier die ruhmreichsten Weine der Welt ihre Heimat haben, sind die bäuerlichen Wurzeln an jeder Ecke spürbar. Pommard, Vosne-Romanée, Meursault, das sind alles eher verschlafene Dörfer als touristische Pilgerstätten. Die wichtigste Pulsader des Burgund ist die Côte d‘Or. Auf gut 50 Kilometern reihen sich hier die weltbekannten Weindörfer von Gevrey-Chambertin bis Chassagne-Montrachet wie an einer Perlenkette nebeneinander auf.

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Grob vereinfacht lässt sich die Côte d‘Or bei Beaune in zwei teilen: die nördlichere Côte de Nuits mit erdigem und feingliedrigem Pinot Noir und die südlichere Côte de Beaune mit cremigem und steinigem Chardonnay. Etwas abseits vom Trubel, gut 100 Kilometer nord-östlich von Beaune hat der Chablis seine Heimat. Weine mit burgundischen Genen – ob rot oder weiß – sind immer ein wenig zarter, feiner und schmelziger als ihre Landsleute aus Bordeaux oder von der Rhône.

Als Weinreisender im Burgund muss man eine gewisse Frustrationstoleranz an den Tag legen. Denn selbst Wein kaufen oder gar probieren kann man in den wenigsten Spitzenbetrieben an der Côte d‘Or. Viele Winzer bewirtschaften nur ein paar Hektar, mit denen sie eine Nachfrage von Hongkong bis New York bedienen müssen. Doch das macht die Weine aus den weniger prominenten Lagen umso spannender. Die südlicheren Sub-Regionen des Burgund Côte Chalonnaise und Mâconnais stehen immer ein wenig im Schatten der Côte d‘Or. Doch der Blick auf die Underdogs lohnt sich. Besonders die Weine aus Givry, Rully und Mercurey müssen sich hinter keinem Wein von der Côte d‘Or verstecken!

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Grob vereinfacht lässt sich die Côte d‘Or bei Beaune in zwei teilen: die nördlichere Côte de Nuits mit erdigem und feingliedrigem Pinot Noir und die südlichere Côte de Beaune mit cremigem und steinigem Chardonnay. Etwas abseits vom Trubel, gut 100 Kilometer nord-östlich von Beaune hat der Chablis seine Heimat. Weine mit burgundischen Genen – ob rot oder weiß – sind immer ein wenig zarter, feiner und schmelziger als ihre Landsleute aus Bordeaux oder von der Rhône.

Als Weinreisender im Burgund muss man eine gewisse Frustrationstoleranz an den Tag legen. Denn selbst Wein kaufen oder gar probieren kann man in den wenigsten Spitzenbetrieben an der Côte d‘Or. Viele Winzer bewirtschaften nur ein paar Hektar, mit denen sie eine Nachfrage von Hongkong bis New York bedienen müssen. Doch das macht die Weine aus den weniger prominenten Lagen umso spannender. Die südlicheren Sub-Regionen des Burgund Côte Chalonnaise und Mâconnais stehen immer ein wenig im Schatten der Côte d‘Or. Doch der Blick auf die Underdogs lohnt sich. Besonders die Weine aus Givry, Rully und Mercurey müssen sich hinter keinem Wein von der Côte d‘Or verstecken!

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